Art des Auftrags:

Dienstleistungen

Haupteinstufung (cpv):

71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und

Zusätzliche Einstufung (cpv):

71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros

Erfüllungsort:

Emmendingen

Verfahrensart:

Offenes Verfahren

Beschreibung:

Gegenstand des Verfahrens sind Tragwerksplanungsleistungen für den Umbau sowie Kernsanierung des bestehenden Wohnheimgebäudes Haus 16/17 in einen Maßregelvollzug auf dem Campus Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen. Im Einzelnen sind dies Leistungen Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1 bis 6 gem. § 51 HOAI, sowie Nachweise der Erdbebensicherung (LPH 3), die ingenieurtechnische Kontrolle als besondere Leistung und Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen als besondere Leistungen. Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 inklusive LPH 3: Nachweise der Erdbebensicherung als besondere Leistung. Der Auftraggeber beabsichtigt, dem Auftragnehmer die weiteren Leistungsphasen wie folgt zu übertragen: Leistungsphasen 4 bis 6, Leistungsphase 8 ingenieurtechnische Kontrolle sowie Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe bei Umbauten und Modernisierungen als besondere Leistung. Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung. Der Auftraggeber ist in seiner Entscheidung über eine Weiterbeauftragung frei; ein Anspruch auf Übertragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht. Kurze Beschreibung der Ausgangslage: Das Zentrum für Psychiatrie plant auf dem eigenen Campus in Emmendingen eine Änderung der Nutzung eines bestehenden Wohnheimgebäudes (Geb. 16/ 17) in einen Maßregelvollzug. Zur Gewinnung zusätzlicher Behandlungs-, Arbeitstherapie- und Büroräume für die Forensi-sche Klinik soll das an den forensischen Altbaubestand angrenzende Gebäude mit großzügigem Gartenareal kernsaniert, Abbrucharbeiten sind inklusive, und unter Berücksichtigung aktueller forensischer Sicherungs- und Unterbringungsstandards nachgesichert werden. Grundstück: Das Grundstück liegt am östlichen Ortsrand der Gemeinde Emmendingen Richtung Winden- reute, in der Neubronnstraße 25, auf dem Flurstück 649/1. Der gesamte Komplex befindet sich auf rund 45 Hektar historischer Parklandschaft. Das Gelände umfasst rund 45 Gebäude mit etwa100.000 Quadratmetern Nutzfläche, wobei das Geb. 16/17 am nordöstlichen Bereich des Geländes verortet ist. Gebäude: Das in den 80er Jahren erbaute, seit 05/2025 leerstehende, 825706-2025 Page 1/11 zweistöckige Gebäude wurde zuletzt als Heim für psychisch Kranke genutzt. Die Neuplanung sieht eine forensische Aufnahmestation identischen Zuschnitts für insgesamt 54 Patienten für das EG und OG des Gebäudes vor. Im UG sollen ein Arbeitstherapiebereich, Mitarbeiterumkleiden, Lagerräume und weitere Funktionsräume Platz finden. Neben den planerischen Änderungen ist eine Kernsanierung des Gebäudes sowie eine um-fassende energetische Instandsetzung geplant. Neben umfassenden Dämmmaßnahmen der Gebäudehülle sowie neuen Türen und Festverglasungen soll eine Gebäudeleittechnik mit in- tegrierter Lüftungsanlage eingebaut werden. Eine Sicherung des Baukörpers erfolgt über Verglasung gem. Standard des bestehenden Maßregelvollzugs, eine Schleuse für Patienten- zugänge sowie Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge. Eine zukünftige Erweiterung des Gebäudes für Verwaltung und Schulung, in Form eines An-baus oder einer Aufstockung, ist seitens der Bauherrschaft eventuell vorgesehen. Dies sollte in der aktuell ausgeschriebenen Planungsaufgabe mit beachtet werden. Kenndaten Gebäude: Grundfläche: ca. 1.350m² BGF: ca. 4.000 m2 NF: ca. 3.500 m2 BRI: ca. 13.800 m3 Außenanlagen: Zur Sicherung des Areals soll eine Forensische Zaunanlage mit Zugangsschleuse nach Bun-desstandard um das Bestandsgebäude und einen Teil der Gartenanlage mit Anbindung an die Bestandsumzäunung der Gebäude 20-23 errichtet werden. Die Planungsleistung wird der Honorarzone III zugeordnet. Das Zentrum für Psychiatrie hat 2025 einen Vorentwurf erstellt. Dieser wird zur Verfügung gestellt. Förderprogramm: Es ist beabsichtigt, für den Umbau Haus 16/17 in einen Maßregelvollzug Fördermittel zu beantragen. Termine – vorläufig: Planungsbeginn sofort nach Beauftragung Frühjahr 2026 Vorentwurfsplanung inkl. Kostenschätzung bis Ende Mai 2026 Entwurfsplanung bis Sommer 2026 Einreichung Bauantrag bis Herbst 2026 Baubeginn 2027 (abhängig von Förderzusage) Fertigstellung 2028 / 2029 Die weitere Terminierung erfolgt in Abstimmung mit dem Büro, das für die Tragwerksplanung ausgewählt wird.

Geeignet für kleine und mittlere Unternehmen:

ja

Frist für den Eingang der Angebote:

14/01/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit,

Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen:

07/01/2026 12:00:00 (UTC+01:00)

Beginn der Ausführung:

02/03/2026

Ende der Ausführung:

Allgemeine Informationen:

Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Bedingungen für die Auftragsausführung: Es gelten das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz). Die sich hieraus ergebenen Verpflichtungen, insbesondere auch beim Einsatz von Nach- und 825706-2025 Page 2/11 Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Bestätigung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen Russland hat zwingend als Eigenerklärung über den Teilnahmeantrag zu erfolgen. Die Einhaltung der Sanktionen der EU gegen Russland ist außerdem Teil der Vertragsbedingungen. Die Nichteinhaltung der Sanktionen der EU gegen Russland führt zum Ausschluss vom Verfahren. Bewerber-/ Bietergemeinschaft: Im Falle einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist Anlage 1 der Vergabeunterlagen auszufüllen und hochzuladen. Es sind dort nähere Angaben zu den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und der Aufgabenteilung zu machen. Vergabe von Unteraufträgen: Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmen ist mit Angebotsabgabe anzugeben, welche Teile des Auftrags als Unteraufträge vergeben werden sollen. Vor Zuschlagserteilung ist die Benennung der Nachunternehmer mit entsprechender Verpflichtungserklärung erforderlich (Anlage 2). Der Auftraggeber überprüft vor Zuschlagserteilung, ob die vorgesehenen Nachunternehmen für die zu erbringenden Teilleistungen geeignet sind und ob Gründe für einen Ausschluss vorliegen. Hierfür können weitere Angaben angefordert werden. Eignungsleihe: Im Falle einer Eignungsleihe, ist die Eignung des Eignungsverleihers für den betroffenen Bereich nachzuweisen. Anlage 3 der Vergabeunterlagen ist für jedes Unternehmen, bei dem eine Eignung geliehen werden soll, auszufüllen und hochzuladen. Ein Bewerber oder Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. (§ 47 Absatz 1 Nummer 3 VgV). Der Eignungsverleiher ist in diesem Fall als Nachunternehmen zu beauftragen und in Referenzen genannte Personen sind für die entsprechenden Teilleistungen einzusetzen. (Bzgl. Nachunternehmen siehe Eignungskriterien sowie Anlage 2 der Vergabeunterlagen) Weitere Hinweise zum Verfahren: Die Abgabe der erforderlichen Unterlagen kann ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal erfolgen. Hierzu ist eine kostenfreie Registrierung auf dem Vergabeportal erforderlich bzw. eine Anmeldung mit der bereits vorhandenen Kennung. Eine Abgabe in Papierform, per E-Mail oder Fax ist nach den Vergabebestimmungen nicht zulässig. Weitere Informationen zur Bedienung des Systems finden sich im Vergabeportal im Bereich „Bedienungsanleitungen“. Bei Fragen zur Bedienung des Systems können Sie sich gerne an die technische Hotline von subreport wenden: 0221 985 78-0. Mit dem Teilnahmeantrag mit Angebot sind das Honorarangebot sowie die Unterlagen zum Nachweis der Eignung und zur Auswertung der Zuschlagskriterien einzureichen bzw. entsprechende Angaben zu machen. Wertungsrelevante Nachweise und Angaben sind zwingend mit dem Teilnahmeantrag einzureichen und können nicht nachgereicht werden. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags kann entweder mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder in Textform nach § 126b BGB zu erfolgen, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Für die Unterschrift in Textform ist nur der Name des Bewerbers, der das Angebot bzw. den Teilnahmeantrag einreicht, an der dafür vorgesehenen Stelle in den Unterlagen anzugeben. Eine elektronische Signatur ist grundsätzlich nicht erforderlich. Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber vor Abgabe der Bewerbung darauf hinzuweisen. Fragen sind in Textform bis spätesten 07.01.2026 12:00 Uhr über das Vergabeportal unter “Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe) rechtliche Komplexität baldmöglichst beantwortet. Die entsprechenden Antworten werden im Bereich „Vergabeunterlagen“ anonymisiert eingestellt und sind für alle Bewerber einsehbar. Bitte stellen Sie sicher, dass diese Informationen bei der Erstellung Ihres Angebots berücksichtigt werden. Auskünfte und Informationen werden nur im Falle einer vorherigen Registrierung an die E-Mail-Adresse versandt, die Sie bei der 825706-2025 Page 3/11 Registrierung im System hinterlegt haben. Wir empfehlen Ihnen daher, eine Registrierung mit einer zentralen E-Mail-Adresse bzw. eine Vertretungsberechtigung einzurichten. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass bei einer Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv – 2.1.6.

Zusätzliche Informationen:

Zusätzliche Bedingungen für die Auftragsausführung: Es gelten das Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz). Die sich hieraus ergebenen Verpflichtungen, insbesondere auch beim Einsatz von Nach- und 825706-2025 Page 2/11 Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Bestätigung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen Russland hat zwingend als Eigenerklärung über den Teilnahmeantrag zu erfolgen. Die Einhaltung der Sanktionen der EU gegen Russland ist außerdem Teil der Vertragsbedingungen. Die Nichteinhaltung der Sanktionen der EU gegen Russland führt zum Ausschluss vom Verfahren. Bewerber-/ Bietergemeinschaft: Im Falle einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft ist Anlage 1 der Vergabeunterlagen auszufüllen und hochzuladen. Es sind dort nähere Angaben zu den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft und der Aufgabenteilung zu machen. Vergabe von Unteraufträgen: Im Falle des Einsatzes von Nachunternehmen ist mit Angebotsabgabe anzugeben, welche Teile des Auftrags als Unteraufträge vergeben werden sollen. Vor Zuschlagserteilung ist die Benennung der Nachunternehmer mit entsprechender Verpflichtungserklärung erforderlich (Anlage 2). Der Auftraggeber überprüft vor Zuschlagserteilung, ob die vorgesehenen Nachunternehmen für die zu erbringenden Teilleistungen geeignet sind und ob Gründe für einen Ausschluss vorliegen. Hierfür können weitere Angaben angefordert werden. Eignungsleihe: Im Falle einer Eignungsleihe, ist die Eignung des Eignungsverleihers für den betroffenen Bereich nachzuweisen. Anlage 3 der Vergabeunterlagen ist für jedes Unternehmen, bei dem eine Eignung geliehen werden soll, auszufüllen und hochzuladen. Ein Bewerber oder Bieter kann im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit wie Ausbildungs- und Befähigungsnachweise nach § 46 Absatz 3 Nummer 6 VgV oder die einschlägige berufliche Erfahrung die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. (§ 47 Absatz 1 Nummer 3 VgV). Der Eignungsverleiher ist in diesem Fall als Nachunternehmen zu beauftragen und in Referenzen genannte Personen sind für die entsprechenden Teilleistungen einzusetzen. (Bzgl. Nachunternehmen siehe Eignungskriterien sowie Anlage 2 der Vergabeunterlagen) Weitere Hinweise zum Verfahren: Die Abgabe der erforderlichen Unterlagen kann ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal erfolgen. Hierzu ist eine kostenfreie Registrierung auf dem Vergabeportal erforderlich bzw. eine Anmeldung mit der bereits vorhandenen Kennung. Eine Abgabe in Papierform, per E-Mail oder Fax ist nach den Vergabebestimmungen nicht zulässig. Weitere Informationen zur Bedienung des Systems finden sich im Vergabeportal im Bereich „Bedienungsanleitungen“. Bei Fragen zur Bedienung des Systems können Sie sich gerne an die technische Hotline von subreport wenden: 0221 985 78-0. Mit dem Teilnahmeantrag mit Angebot sind das Honorarangebot sowie die Unterlagen zum Nachweis der Eignung und zur Auswertung der Zuschlagskriterien einzureichen bzw. entsprechende Angaben zu machen. Wertungsrelevante Nachweise und Angaben sind zwingend mit dem Teilnahmeantrag einzureichen und können nicht nachgereicht werden. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags kann entweder mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder in Textform nach § 126b BGB zu erfolgen, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Für die Unterschrift in Textform ist nur der Name des Bewerbers, der das Angebot bzw. den Teilnahmeantrag einreicht, an der dafür vorgesehenen Stelle in den Unterlagen anzugeben. Eine elektronische Signatur ist grundsätzlich nicht erforderlich. Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber vor Abgabe der Bewerbung darauf hinzuweisen. Fragen sind in Textform bis spätesten 07.01.2026 12:00 Uhr über das Vergabeportal unter “Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe) rechtliche Komplexität baldmöglichst beantwortet. Die entsprechenden Antworten werden im Bereich „Vergabeunterlagen“ anonymisiert eingestellt und sind für alle Bewerber einsehbar. Bitte stellen Sie sicher, dass diese Informationen bei der Erstellung Ihres Angebots berücksichtigt werden. Auskünfte und Informationen werden nur im Falle einer vorherigen Registrierung an die E-Mail-Adresse versandt, die Sie bei der 825706-2025 Page 3/11 Registrierung im System hinterlegt haben. Wir empfehlen Ihnen daher, eine Registrierung mit einer zentralen E-Mail-Adresse bzw. eine Vertretungsberechtigung einzurichten. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass bei einer Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt ist.

Ausschlussgründe:

Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 122 Abs. 1 GWB dürfen öffentliche Aufträge nur an geeignete Unternehmen vergeben werden, die nicht aufgrund der in § 123 und §124 GWB beschriebenen Gründe ausgesch

Eignungskriterien:

sowie Anlage 2 der Vergabeunterlagen) Weitere Hinweise zum Verfahren: Die Abgabe der erforderlichen Unterlagen kann ausschließlich elektronisch über das Vergabeportal erfolgen. Hierzu ist eine kostenfreie Registrierung auf dem Vergabeportal erforderlich bzw. eine Anmeldung mit der bereits vorhandenen Kennung. Eine Abgabe in Papierform, per E-Mail oder Fax ist nach den Vergabebestimmungen nicht zulässig. Weitere Informationen zur Bedienung des Systems finden sich im Vergabeportal im Bereich „Bedienungsanleitungen“. Bei Fragen zur Bedienung des Systems können Sie sich gerne an die technische Hotline von subreport wenden: 0221 985 78-0. Mit dem Teilnahmeantrag mit Angebot sind das Honorarangebot sowie die Unterlagen zum Nachweis der Eignung und zur Auswertung der

Zuschlagskriterien:

einzureichen bzw. entsprechende Angaben zu machen. Wertungsrelevante Nachweise und Angaben sind zwingend mit dem Teilnahmeantrag einzureichen und können nicht nachgereicht werden. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Die Unterzeichnung des Teilnahmeantrags kann entweder mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder in Textform nach § 126b BGB zu erfolgen, dies gilt als Unterschrift für alle Anlagen. Für die Unterschrift in Textform ist nur der Name des Bewerbers, der das Angebot bzw. den Teilnahmeantrag einreicht, an der dafür vorgesehenen Stelle in den Unterlagen anzugeben. Eine elektronische Signatur ist grundsätzlich nicht erforderlich. Enthalten die Teilnahmeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er den Auftraggeber vor Abgabe der Bewerbung darauf hinzuweisen. Fragen sind in Textform bis spätesten 07.01.2026 12:00 Uhr über das Vergabeportal unter “Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe) rechtliche Komplexität baldmöglichst beantwortet. Die entsprechenden Antworten werden im Bereich „Vergabeunterlagen“ anonymisiert eingestellt und sind für alle Bewerber einsehbar. Bitte stellen Sie sicher, dass diese Informationen bei der Erstellung Ihres Angebots berücksichtigt werden. Auskünfte und Informationen werden nur im Falle einer vorherigen Registrierung an die E-Mail-Adresse versandt, die Sie bei der 825706-2025 Page 3/11 Registrierung im System hinterlegt haben. Wir empfehlen Ihnen daher, eine Registrierung mit einer zentralen E-Mail-Adresse bzw. eine Vertretungsberechtigung einzurichten. Vom Teilnehmer ist sicherzustellen, dass bei einer Registrierung eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv – 2.1.6. Ausschlussgründe Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 122 Abs. 1 GWB dürfen öffentliche Aufträge nur an geeignete Unternehmen vergeben werden, die nicht aufgrund der in § 123 und §124 GWB beschriebenen Gründe ausgeschlossen wurden. Zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB liegen beispielsweise vor, wenn eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt wurde (z.B. wegen Bildung krimineller oder terroristischer Vereinigungen, Geldwäsche, Betrug, Bestechlichkeit, Nichtzahlung von Steuern, Abgaben oder Sozialversicherungsbeiträgen, usw.). Fakultative Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB liegen vor, wenn beispielsweise bei der Ausübung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde, ein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet wurde, nachweislich eine schwere Verfehlung begangen wurde (z.B. Unterschlagung, Erpressung), wettbewerbsbeschränkende Absprachen mit anderen Unternehmen getroffen wurden, usw. Von einem Ausschluss kann abgesehen werden, wenn ein Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung gemäß § 125 GWB vorliegt. Dafür muss das Unternehmen aktiv und umfassend an der Sachverhaltsaufklärung mitwirken, eine Schadenswiedergutmachung betreiben und konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass vergleichbare Rechtsverstöße in Zukunft vermieden werden. Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Es ist zu gewährleisten, dass die Ausführung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere bei wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen. Es dürfen keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). Sollten Nachunternehmen beauftragt werden, so ist zu gewährleisten, dass auch bei diesen keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten. 5. Los 5.1. Los: LOT-0001 Titel: Tragwerksplanungsleistungen für den Umbau Haus 16/17 in einen Maßregelvollzug im Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen. Beschreibung: Gegenstand des Verfahrens sind Tragwerksplanungsleistungen nach HOAI 2021 für den Umbau Haus 16/17 in einen Maßregelvollzug im Zentrum für Psychiatrie in Emmendingen. Kurze Beschreibung der Ausgangslage: Das Zentrum für Psychiatrie plant auf dem eigenen Campus in Emmendingen eine Änderung der Nutzung eines bestehenden Wohnheimgebäudes (Geb. 16/17) in einen Maßregelvollzug. Zur Gewinnung zusätzlicher Behandlungs-, Arbeitstherapie- und Büroräume für die Forensi-sche Klinik soll das an den forensischen Altbaubestand angrenzende Gebäude mit großzügi-gem Gartenareal kernsaniert 825706-2025 Page 4/11 und unter Berücksichtigung aktueller forensischer Sicherungs- und Unterbringungsstandards nachgesichert werden. Grundstück: Das Grundstück liegt am östlichen Ortsrand der Gemeinde Emmendingen Richtung Winden-reute, in der Neubronnstraße 25, auf dem Flurstück 649/1. Der gesamte Komplex befindet sich auf rund 45 Hektar historischer Parklandschaft. Das Gelände umfasst rund 45 Gebäude mit etwa100.000 Quadratmetern Nutzfläche, wobei das Geb. 16/17 am nordöstlichen Bereich des Geländes verortet ist. Gebäude: Das in den 80er Jahren erbaute, seit 05/2025 leerstehende, zweistöckige Gebäude wurde zuletzt als Heim für psychisch Kranke genutzt. Die Neuplanung sieht eine forensische Aufnahmestation identischen Zuschnitts für insgesamt 54 Patienten für das EG und OG des Gebäudes vor. Im UG sollen ein Arbeitstherapiebereich, Mitarbeiterumkleiden, Lagerräume und weitere Funktionsräume Platz finden. Neben den planerischen Änderungen ist eine Kernsanierung des Gebäudes sowie eine um-fassende energetische Instandsetzung geplant. Neben umfassenden Dämmmaßnahmen der Gebäudehülle sowie neuen Türen und Festverglasungen soll eine Gebäudeleittechnik mit in-tegrierter Lüftungsanlage eingebaut werden. Eine Sicherung des Baukörpers erfolgt über Verglasung gem. Standard des bestehenden Maßregelvollzugs, eine Schleuse für Patienten-zugänge sowie Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge. Eine zukünftige Erweiterung des Gebäudes für Verwaltung und Schulung, in Form eines An-baus oder einer Aufstockung, ist seitens der Bauherrschaft eventuell vorgesehen. Dies sollte in der aktuell ausgeschriebenen Planungsaufgabe mit beachtet werden. Kenndaten Gebäude: Grundfläche: ca. 1.350m² BGF: ca. 4.000 m2 NF: ca. 3.500 m2 BRI: ca. 13.800 m3 Außenanlagen: Zur Sicherung des Areals soll eine Forensische Zaunanlage mit Zugangsschleuse nach Bun-desstandard um das Bestandsgebäude und einen Teil der Gartenanlage mit Anbindung an die Bestandsumzäunung der Gebäude 20-23 errichtet werden. Die Planungsleistung wird der Honorarzone III zugeordnet. Das Zentrum für Psychiatrie hat 2025 einen Vorentwurf erstellt. Dieser wird zur Verfügung gestellt. Förderprogramm: Es ist beabsichtigt, für den Umbau Haus 16/17 in einen Maßregelvollzug Fördermittel zu beantragen. Termine – vorläufig: Planungsbeginn sofort nach Beauftragung Frühjahr 2026 Vorentwurfsplanung inkl. Kostenschätzung bis Ende Mai 2026 Entwurfsplanung bis Sommer 2026 Einreichung Bauantrag bis Herbst 2026 Baubeginn 2027 (abhängig von Förderzusage) Fertigstellung 2028 / 2029 Die weitere Terminierung erfolgt in Abstimmung mit dem Büro, das für die Tragwerksplanung ausgewählt wird. Interne Kennung: LOT-0001 219b 5.1.1. Zweck Art des Auftrags: Dienstleistungen Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Zusätzliche Einstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 5.1.2. Erfüllungsort Stadt: Emmendingen Postleitzahl: 79312 Land, Gliederung (NUTS): Emmendingen (DE133) Land: Deutschland 5.1.3. Geschätzte Dauer Datum des Beginns: 02/03/2026 Laufzeit: 3 Jahre 5.1.5. Wert 825706-2025 Page 5/11 Geschätzter Wert ohne MwSt.: 215 700,00 EUR 5.1.6. Allgemeine Informationen Vorbehaltene Teilnahme: Teilnahme ist nicht vorbehalten. Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst# 5.1.7. Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.9. Eignungskriterien Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung: Zugelassene Unternehmensformen: Zum Verfahren zugelassen sind Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bietergemeinschaft oder andere mit Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend. Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Beschreibung: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Nachweis des besonderen Berufsstandes, § 75 (2) und (3) VgV: Es gelten folgende fachliche Anforderungen für die Planungsleistungen: Als Qualifikation wird die Nennung von mindestens einer nachweisberechtigten Person im Bereich Standsicherheit (Eintragung in die von der Ingenieurkammer Baden-Württemberg geführte Liste nachweisberechtigter Personen im Bereich der Standsicherheit oder entsprechende Listen anderer Bundesländer) des Unternehmens gefordert. Die Qualifikation kann vom Projektteam erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Die Qualifikation kann nicht über eine Eignungsleihe erbracht werden. Juristische Personen sind nur zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bewerbern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage des nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bewerbers maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung: Nachweis, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 3 Mio. Euro für Sachschäden verfügt. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Bei Bietergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied entsprechend. Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Deckungssumme im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend – es muss ein aktueller (max. 12 Monate alter) Nachweis des Versicherungsunternehmens hochgeladen werden. Wird nicht nachgefordert. Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten 825706-2025 Page 6/11 Beschreibung: Die Auftragsausführung muss durch ein Projektteam bestehend aus Projektleiter*in, stellvertreten-dem/r Projektleiter*in sowie Bauleiter*in erfolgen. Doppelbesetzungen sind möglich, jedoch können Projektleiter*in und stellvertretende/r Projektleiter*in nicht dieselbe Person sein. Die Benennung des Projektteams erfolgt mit Anmeldung zu den Vorstellungsgesprächen. Evtl. Änderungen sind spätestens zu Beginn der Vorstellungsgespräche bekannt zu geben. Das im Rahmen der qualitativen Zuschlagskriterien bewertete Projektteam wird im Falle der Auftragserteilung vertraglich zur Auftragsausführung verpflichtet. Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: Angabe von Referenzenobjekten zu Tragwerksplanungsleistungen nach HOAI. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Als geeignet werden Büros eingestuft, die ein Referenzobjekt gemäß den Mindestanforderungen erbracht haben. Mindestforderungen: • Es handelt sich um eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme eines Nichtwohngebäudes. • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 52 HOAI eingeordnet. • Die Inbetriebnahme des Referenzobjektes ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 3 Jahre zurück. • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 6 und 8 (ingenieurtechnische Kontrolle) vollständig selbst erbracht. • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 4,0 Mio. € netto. 5.1.10. Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: Angabe von Referenzenobjekten zu Tragwerksplanungsleistungen nach HOAI. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Als geeignet werden Büros eingestuft, die ein Referenzobjekt gemäß den Mindestanforderungen erbracht haben. Mindestforderungen: • Es handelt sich um eine Umbau-, Anbau- oder Sanierungsmaßnahme eines Gebäudes • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 52 HOAI eingeordnet. • Die Inbetriebnahme des Referenzobjektes ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 5 Jahre zurück. • Es wurden mind. die Leistungsphasen 2 – 6 und 8 Ingenieurtechnische Kontrolle vollständig selbst erbracht. • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 5,0 Mio. € netto. Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 20,00 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen 825706-2025 Page 7/11 Beschreibung: : Angabe von Referenzenobjekten zu Tragwerksplanungsleistungen nach HOAI. Doppelnennungen der Referenzobjekte sind möglich. Bei Bewerbergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmen: Zuordnung der Referenz zum jeweiligen Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. zum jeweiligen Nachunternehmen. Dabei dürfen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft / jedes Nachunternehmen nur die Referenzen angegeben werden, die in Art und Umfang den Teilleistungen entsprechen, die das Mitglied der Bewerbergemeinschaft / das Nachunternehmen ausführen wird. Als geeignet werden Büros eingestuft, die ein Referenzobjekt gemäß den Mindestanforderungen erbracht haben. Mindestanforderungen: • Beauftragung durch öffentlichen Auftraggeber nach GWB §99 • Referenzprojekt mind. in HZ III gem. § 52 HOAI eingeordnet. • Die Inbetriebnahme des Referenzobjektes ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Bekanntmachung abgeschlossen und liegt nicht länger als 3 Jahre zurück. • Es wurden mind. 4 aufeinanderfolgende Leistungsphasen (ab LPH 2) vollständig selbst erbracht. • Vergleichbare Größenordnung (Kostengruppen 300 + 400) mind. 1 Mio. € netto. Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Berufserfahrung Projektleitung Beschreibung: Berufserfahrung Projektleiter/-in im Bereich Tragwerksplanung in Jahren. Wenn die Anzahl der Berufsjahre Projektleiter in TA HLS gleich oder größer 10 ist, werden 25 Punkte vergeben, wenn diese unter 2 liegen, wird kein Punkt vergeben. Liegt die Anzahl der Berufsjahre dazwischen, also zwischen 2 und kleiner 10, wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. Berechnungsmethode: angegebene Berufsjahre / Berufsjahre (10) x hinterlegte Punktzahl (25)). Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 25,00 Kriterium: Art: Qualität Bezeichnung: Beschäftigtenzahl Beschreibung: Durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) im Bereich Tragwerksplanung (ohne freie und kaufmännische Mitarbeitende sowie Praktikanten und Hilfskräfte) in den Jahren 2022 bis 2024 und zum Zeitpunkt der Bekanntmachung. Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (keine Nachreichung möglich) werden die Beschäftigentenzahlen der einzelnen Mitglieder addiert. Hier ist die Anzahl für jedes Mitglied anzugeben. Wenn die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im abgefragten Bereich gleich oder größer 4 ist, werden 10 Punkte vergeben, wenn sie unter 2 liegt, wird kein Punkt vergeben. Liegt die durchschnittliche Mitarbeiterzahl dazwischen, also zwischen 2 und kleiner 4, wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. Berechnungsmethode: angegebene Mitarbeiterzahl / Mitarbeiterzahl 4 x hinterlegte Punktzahl (10). Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 10,00 Kriterium: Art: Preis Bezeichnung: Honorarangebot Beschreibung: Plausibilität/ Höhe des Honorarangebotes in Relation zum günstigsten Honorarangebot (auf Grundlage des verbindlichen Honorarangebotes). Die Bewertung des günstigsten Honorarangebotes erfolgt mit 5 Punkten, die Bewertung der weiteren 825706-2025 Page 8/11 Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot: (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot) x 5 Punkte. Zwischenwerte werden auf zwei Dezimalstellen interpoliert. Die Wertungspunkte werden dann mit dem entsprechenden Gewichtungsfaktor multipliziert, hieraus ergibt sich dann eine Wertungszahl je Kriterium. Die Summe aller Wertungszahlen beträgt maximal 100 Punkte. Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau) Zuschlagskriterium — Zahl: 35,00 5.1.11.

Techniken:

Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem Elektronische Auktion: nein 5.1.16.

Weitere Informationen:

Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe 825706-2025 Page 9/11 Informationen über die Überprüfungsfristen: Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind und nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 – 184 GWB wird verwiesen. Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Zentrum für Psychiatrie Emmendingen 8.

© Europäische Union, 1998–2025, https://ted.europa.eu

Kontaktdaten:


Offizielle Bezeichnung des Beschaffers:

Zentrum für Psychiatrie Emmendingen

Erfüllungsort:

Neubronnstr. 25

79312 Emmendingen

Link zu Auftragsunterlagen:

https://www.subreport.de/E77141376

Beschaffer E-Mail:

info@zfp-emmendingen.de

Beschaffer Rechtsform:

Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung

Beschaffer Tätigkeit:

Gesundheit

Bedingungen für die Auftragsvergabe:

Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E77141376 Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig Frist für den Eingang der Angebote: 14/01/2026 12:00:00 (UTC+01: 00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 60 Tage Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Der vollständig ausgefüllte und in Textform unterschriebene Teilnahmeantrag mit Angebot ist zwingend einzureichen und wird nicht nachgefordert. Der Nachweis der Haftpflichtversicherung wird nicht nachgefordert. Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung: Eröffnungsdatum: 31/12/2037 23:59:59 (UTC+01: 00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich Aufträge werden elektronisch erteilt: ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja 5.1.15.

Organisationen:

Offizielle Bezeichnung: Zentrum für Psychiatrie Emmendingen Registrierungsnummer: t:076414610 Postanschrift: Neubronnstr. 25 Stadt: Emmendingen Postleitzahl: 79312 Land, Gliederung (NUTS): Emmendingen (DE133) Land: Deutschland E-Mail: info@zfp-emmendingen.de Telefon: +49 7641 4610 Internetadresse: https://www.zfp-emmendingen.de Rollen dieser Organisation: Beschaffer Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt 8.1.

Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe Registrierungsnummer: DE182058334 Stadt: Karlsruhe Postleitzahl: 76131 Land, Gliederung (NUTS): Karlsruhe, Stadtkreis (DE122) Land: Deutschland Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle 8.1.

Los:


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