Art des Auftrags:
Bauleistung
Haupteinstufung (cpv):
45210000 Bauleistungen im Hochbau
Zusätzliche Einstufung (cpv):
45000000 Bauarbeiten, 45212225 Bau von Sporthallen,
Erfüllungsort:
Bickenbach
Verfahrensart:
Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum
Beschreibung:
Planung und Bau einer neuen Zweifeld-Sporthalle zur Nutzung für die Hans- Quick-Schule und die Gemeinde Bickenbach mit einem Bereich für die Gemeindebücherei. Die neue Halle ist an das bestehende Bürgerhaus anzubauen. Das neue Gebäude ist nicht unterkellert. Die Ausführung soll in System-Bauweise von einem Totalunternehmen erfolgen.
Geeignet für kleine und mittlere Unternehmen:
ja
Frist für den Eingang der Angebote:
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen:
02/01/2026 23:59:00 (UTC+01:00)
Beginn der Ausführung:
Ende der Ausführung:
Allgemeine Informationen:
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vob-a-eu – 2.1.6.
Zusätzliche Informationen:
Ausschlussgründe:
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: – Schwere Verfehlungen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird, gemäß § 124 ( 1) Nr. 3 GWB und § 17 ( 1) HVTG) Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: – Bildung krimineller Vereinigungen gemäß § 123 ( 1) Nr. 1 GWB – Bildung terroristischer Vereinigungen gemäß § 123 ( 1) Nr. 1 GWB – Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung gemäß § 123 ( 1) Nr. 2 und Nr. 3 GWB – Betrug oder Subventionsbetrug gemäß § 123 ( 1) Nr. 4 und Nr. 5 GWB – Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung gemäß § 123 ( 1) Nr. 6 bis Nr. 9 GWB – Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung gemäß § 123 ( 1) Nr. 10 GWB – Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen gemäß § 123 ( 4) GWB – Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 ( 1) Nr. 1 GWB – Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 ( 1) Nr. 1 GWB – Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen gemäß § 124 ( 1) Nr. 1 GWB – Einstellung der beruflichen Tätigkeit gemäß § 124 ( 1) Nr. 2 GWB – Zahlungsunfähigkeit gemäß § 124 ( 1) Nr. 2 GWB – Insolvenz gemäß § 124 ( 1) Nr. 2 GWB – Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren gemäß § 124 ( 1) Nr. 2 GWB – Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen gemäß § 124 ( 1) Nr. 4 GWB – Interessenkonflikt gemäß § 124 ( 1) Nr. 5 GWB – Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung gemäß § 124 ( 1) Nr. 6 GWB – Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags gemäß § 124 ( 1) Nr. 7 GWB – Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens gemäß § 124 ( 1) Nr. 8 und Nr. 9 GWB – Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben gemäß § 124 ( 4) GWB 5.
Eignungskriterien:
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Kriterium: Eignung zur Berufsausübung, Alle Eignungskriterien gem. EEE oder 124 Eigenerklärung Beschreibung: Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn Bewerbergemeinschaftserklärung Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe Verpflichtungserklärung Eignungsleihe 124 Eigenerklärungen zur Eignung Eigenerklärung RU- Sanktionen bei der Vergabe Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/ einschlägigen Referenzen des Unternehmens aus den letzten acht abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017 bis 2025) oder dem laufenden Geschäftsjahr im Bereich: – Objektplanung und Projektleitung Mindestanforderung: Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz aus dem Bereich Objektplanung – Sportstätten einzureichen. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 5 bzgl. Neubau, Kernsanierung oder Erweiterungs- und Anbau von Sportstätten mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 1.000 qm zum Gegenstand hatten, mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 3,5 Mio. Euro brutto. Die Leistungsphasen 2 bis 4 müssen im oben bezeichneten Referenzzeitraum zwingend abgeschlossen sein. Die Projektleitung muss mindestens über Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 verfügen. – Fachplanung TGA Mindestanforderung: Es ist mindestens eine Referenz aus dem Bereich Fachplanung – TGA vorzulegen. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 5 bzgl. Neubau, Kernsanierung oder Erweiterungs- und Anbau eines Gebäudes mit Anlagengruppen für mechanische und elektrotechnische Gewerke zum Gegenstand hatten, mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 3,5 Mio. Euro brutto. Die Leistungsphasen bis mind. LPH 4 müssen im oben bezeichneten Referenzzeitraum zwingend abgeschlossen sein. jeweils unter Angabe der folgenden Informationen: – Beschreibung des Leistungsgegenstands – Wert des Auftrags – Erbringungszeitpunkt/-zeitraum – Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien voll gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind und die geforderten LPH in dem angegebenen Zeitraum erbracht wurden, andernfalls anteilig. Die einzelnen Kategorien können auch in mehreren 832696-2025 Page 5/12 Referenzen nachgewiesen werden (Mehrfach-nennungen). Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeit-raum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (Sportstätten) erfüllen. Die zu addierenden Refe-renzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunter-nehmer) oder auch von einem Bewerber sein. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wur-den. Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Eintragung in das Handelsregister Beschreibung: Aktueller Handelsregisterauszug oder vergleichbare Bescheinigung bei Unternehmen mit Sitz im Ausland; Mindestanforderung: nicht älter als 6 Wochen (Ausdruck von www.handelsregister.de genügt); auch für Nachunternehmen bei Eignungsleihe bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung: – Bauunternehmen / Totalunternehmen Mindestanforderung: Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz aus dem Bereich Sportstätten vorzulegen. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Erbringung der Leistung Neubau, Kernsanierung oder Erweiterungs- und Anbau von Sportstätten mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 1.000 qm als Totalunternehmer, Generalunternehmer, ÖPP-Partner oder als Auftragnehmer im Schlüsselfertigbau zum Gegenstand hatten, mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 5 Mio. Euro brutto. jeweils unter Angabe der folgenden Informationen: – Beschreibung des Leistungsgegenstands – Wert des Auftrags – Erbringungszeitpunkt/-zeitraum – Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien voll gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind und die geforderten LPH in dem angegebenen Zeitraum erbracht wurden, andernfalls anteilig. Die einzelnen Kategorien können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden (Mehrfach-nennungen). Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeit-raum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (Sportstätten) erfüllen. Die zu addierenden Refe-renzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunter-nehmer) oder auch von einem Bewerber sein. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wur-den. Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Beschreibung: – technische Fachkräfte im Bereich Objektplanung (Dipl.-Ing. Uni/FH/ TH o.ä., Master oder Bachelor Architektur, Städtebau oder vergleichbar in Vollzeitäquivalenten), wobei mindestens ein Mitarbeiter über eine Bauvorlageberechtigung verfügen muss. Die Bauvorlageberechtigung ist gesondert durch Bescheinigung der Architektenkammer oder auf andere Art nachzuweisen.) – technische Fachkräfte im Bereich Fachplanung TA (Dipl.-Ing. Uni /TH/FH o.ä., Master oder Bachelor Versorgungstechnik oder vergleichbar sowie sonstige MA 832696-2025 Page 6/12 wie z.B. Master, Bachelor, Techniker, Meister, die aufgrund ihrer Erfahrung und Qualifikation mit Führungsaufgaben betraut sind; einschl. nachweislich zur Verfügung stehender freier Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten) – technische Fachkräfte im Bereich Bauen (Dipl. Ing. Uni /FH o.ä., Master oder Bachelor Architektur, Bauingenieurwesen oder gleichwertig sowie Techniker, Meister und gewerbliche Mitarbeiter (z.B. Handwerker, Baustellenpersonal) einschl. nachweislich zur Verfügung stehender freier Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten) Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung: Nachweise Haftpflichtversicherungen – Von Fachplanern ist im Falle der Beauftragung der Nachweis zu Haftpflichtversicherungen mit Deckungssummen je Schadensereignis in Höhe von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 300.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden zu erbringen. – Für Bauleistungen ist im Falle der Beauftragung der Nachweis zu Haftpflichtversicherungen mit Deckungssummen je Schadensereignis in Höhe von 7.000.000 EUR für Personenschä-den, 3.000.000 EUR für Sach- und 250.000 EUR für Vermögensschäden zu erbringen. Die Nachweise werden durch Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherungen mit den o.g. genannten Deckungssummen bereitgestellt. Ist das nicht der Fall, hat der Bieter den Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, zu erfolgen. Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Es werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber- /Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert zu erklären. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen. Es werden von den Bewerbern über die bei konkreten Kriterien (Punkt 5.1.9) bereits benannten Unterlagen die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert; im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen: Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB; besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten): – Formblatt 832696-2025 Page 7/12 Teilnahmeantrag – Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregisterhinterlegt) – Eigenerklärung EU- Russland-Sanktionen bei der Vergabe – Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „ Bewerbergemeinschaft” – Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer /Eignungsleihe”, im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe” – Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats — Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung Eignungskriterien für den Zugang zur nächsten Stufe Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge werden 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Sollte eine Pattsituation bei Qualifikation bei mehr als 3 Bietern bestehen, entscheidet das Los. Alle anderen Bewerber werden im weiteren Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Eignungskriterien und Gewichtung: In jeder Referenzkategorie ist mindestens eine Referenz, welche die Mindestanforderungen erfüllt, vorzuweisen. Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt: Ja Höchstzahl und Beschreibung: In der zweiten Stufe, dem Verhandlungsverfahren, wird das Verfahren nur noch mit den am Ende der Teilnahmewettbewerbs ausgewählten 3 Bewerbern weitergeführt. Diese erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit den entsprechenden weiteren Erläuterungen und geben ihre Erstangebote ab. Diese werden anhand der festgelegten
Zuschlagskriterien:
Der Zuschlag erfolgt an den wirtschaftlichsten Bieter (=bestes Preis-Leistungs-Verhältnis). Zur Bestimmung dieses Verhältnisses sind Qualitätskriterien definiert worden mit einer Gewichtung der Preis- und Qualitätskriterien. Die Bewertungssystematik ist im Einzelnen in der Anlage „Wertungsmatrix“ dargestellt, auf die an dieser Stelle verwiesen wird. Die Ausführungen des Bieters gliedern sich in vier Oberkriterien (a-d), die jeweils mit dem in Klammern angegebenen Punkten gewichtet werden. a. Organisation Auftragnehmer (10,0 Punkte erreichbar): Gefordert wird eine Darstellung der Aufbau- und Ablauforganisation (jeweils für die Projektphase Planung und Bauausführung) in Form von Organigrammen und ergänzender textlicher Erklärung, inklusive einer Erläuterung der übergeordneten Projektkoordination (Projektleitung) und der wesentlichen Abteilungen bzw. Firmen. Der Bieter hat ein Organisationskonzept für die Planungs- und Bauphase vorzulegen. Hier sind insbesondere Maßnahmen zur Einhaltung von Kosten und Terminen sowie qualitativen Anforderungen darzulegen. Des Weiteren ist ein Grobterminplan mit Meilensteinen zum Projektablauf vorzulegen. Bei finaler Angebotsaufforderung ist eine Vertiefung in Form eines strukturierten Projektablaufplan (Planung und Bauausführung) als vernetzter Balkenterminplan (Vertragsterminplan) zur Darlegung der Sicherstellung der termingerechten Fertigstellung vorzulegen. Vorzulegen ist ferner ein Konzept für die Baustelleneinrichtung, welche Maßnahmen zur Reduzierung der Emissionen für die Nachbarschaft ergriffen werden. b. Architektonisches Konzept (48,0 Punkte erreichbar) Dieses Konzept soll textlich und durch Vorlage von Farb- und Materialcollagen erläutern, in welcher Form der Bieter unter Berücksichtigung der Gebäudenutzung durch Auswahl bestimmter Materialien und Baustoffe das Gebäude gestalten möchte. Der Auftraggeber legt dabei Wert auf die Verwendung qualitativ hochwertiger Baustoffe, die die konkrete Gebäudenutzung berücksichtigen und 832696-2025 Page 3/12 bestmöglich auf diese abgestimmt werden. Dies gilt insbesondere für deren Verwendung im Bereich von Sporthallen, die besondere qualitative Anforderungen erforderlich machen. Der Bieter hat im Bieterangabenverzeichnis die Qualitäten der Baustoffe mit Angabe von Produkten zu benennen, die später im Gebäude eingebaut werden, um dem Auftraggeber die Prüfung der qualitativen Anforderungen zu ermöglichen. – Konzept zur Ästhetik Fassade (12,0 Punkte erreichbar): Der Bieter soll darauf eingehen, welcher Gesamteindruck des Gebäudes vorgesehen ist. Für eine gute Bewertung ist erforderlich, dass die Hauptzugänge der Bereiche Sporthalle und Bü-cherei gut erkennbar sind, einen Wetterschutz bieten und zur Gestaltung des Baukörpers passen. Bewertet wird der Gesamteindruck des Gebäudes unter Berücksichtigung der architektoni-schen Gestaltung der Fassade inkl. Sonnenschutz. Bewertet wird ferner das Farb- und Materialkonzept der Fassade, sowie die Qualität der Ma-terialien und Einbauten. Die Fassade soll eine lange Lebensdauer haben und im Zugriffsbereich robust sein. Der Bieter hat zudem ein Fassadenreinigungskonzept (Fester) darzustellen. – Konzept zur Ästhetik Innenraum Sporthalle (12,0 Punkte erreichbar): Der Bieter soll darauf eingehen, wie die Erschließung und Orientierung im Gebäude vorgese-hen sind. Bewertet wird außerdem der Gesamteindruck der Innenraumgestaltung, das Farb- und Ma-terialkonzept, sowie die Qualität der Materialien und Einbauten. – Konzept zur Ästhetik Innenraum Bücherei (6,0 Punkte erreichbar): Bewertet wird der Gesamteindruck der Innenraumgestaltung, das Farb- und Materialkonzept, sowie die Qualität der Materialien und Einbauten. – Konzept zur Nachhaltigkeit (18,0 Punkte erreichbar): Die Materialen und Einbauten sollen nachhaltig, langlebig, robust und gut zu reinigen sein. c. Technische Konzepte und Betrieb (42,0 Punkte erreichbar) – Energie- und TGA-Konzept (26,0 Punkte erreichbar): Der Bieter hat mit dem Angebot ein aussagekräftiges technisches Konzept zu dem angebote-nen Lösungsansatz abzugeben. Der Bieter hat zu beschreiben, welches Lüftungskonzept er verfolgt, wie die Nachtlüftung gewährleistet wird und wie Temperierung und Verschattung gesteuert werden sollen. Eine positive Bewertung erfolgt, wenn die vorgeschlagene Lösung durch eine möglichst geringe technische Ausstattung, einen geringen Wartungsaufwand und geringe Betriebskosten über-zeugt. Schließlich hat der Bieter zur Qualität der technischen Anlagen Angaben zu machen und da-bei zu erläutern, welche Materialien/Produkte zum Einsatz kommen sollen. Dabei bevorzugt der Auftraggeber langlebige, wartungsarme und bedienungsfreundliche Lösungen. Zur Verdeutlichung der Konzepte sind Trassenpläne vorzulegen. Der Bieter hat sein energetisches Konzept zu erläutern. Es ist der Nachweis zur Einhaltung Passivhausstandard darzustellen. Des Weiteren ist die Effizienz der Wärmepumpe und der Photovoltaik-Anlage zu beschreiben. Des Weiterenn ist die Flächeneffizienz zur Nutzung der PV-Anlage auf dem Hauptdach darzustellen. – Brandschutzkonzept (4,0 Punkte erreichbar): Der Bieter hat darzustellen, welche Gestaltung von Brandabschnitten er vorsieht. Ferner hat der Bieter den Umfang der wartungspflichtigen Anlagen unter Verwendung der Anlage „Liste Wartungspflichtige Anlagen“ darzustellen. Schließlich soll der Bieter Ausführungen zur Entfluchtung machen. Ziel dieses Konzeptes ist, dass Funktionseinheiten möglichst auch Nutzungseinheiten sind, Brandabschnitte so gelegt werden, dass möglichst wenige Brand-schutztüren / Brandschutzklappen / etc. erforderlich werden. Die Fluchtwege sollen möglichst übersichtlich und kurz sein. – Konzept zum Gebäudebetrieb (12,0 Punkte erreichbar): Anzugeben ist, welchen konzeptionellen Ansatz der Bieter im Hinblick auf die störungsfreie und reibungslose Inbetriebnahme, den Probebetrieb und die Übergabe verfolgt. Positiv be-wertet wird hier, wenn die Ausführungen eine übersichtliche und vollständige Darstellung der Einregulierungsmaßnahmen in Bezug auf alle technischen Anlagen enthalten, der dafür vorgesehene Zeitansatz eine logische Abfolge aufweist, und der Nutzer in die Prozesse um-fassend einbezogen wird. Der Bieter soll den zu erwartenden Wartungsaufwand und -umfang der wartungspflichtigen Anlagen unter Verwendung der Anlage „Liste Wartungspflichtige Anlagen“ darzustellen und beschreiben und zudem darlegen, wie die 832696-2025 Page 4/12 Instandhaltung der Anlagen gewährleistet und durch welche Maßnahmen eine besonders hohe Bedienungsfreundlichkeit der Anlagen ge-währleistet wird. Positiv bewertet werden zudem ein geringer Wartungs- und Instandhal-tungsaufwand. d. Angebotspreis (100 Punkte erreichbar) Die Gesamtkosten gehen mit 100 Punkten in die Angebotswertung ein. Der Bieter hat jeweils einen Pauschalpreis (brutto) für die einzelnen Teilleistungen abzugeben: Titel 1: Planungshonorar Sporthalle Titel 2: Planungshonorar Bücherei Titel 3: Baukosten Sporthalle Titel 4: Baukosten Bücherei Titel 5: Wiederherstellung Außenanlagen Die Gesamtsumme (brutto) aus den Angebotstiteln wird für die Interpolation zur Bestimmung der Wertungszahl herangezogen. Bewertet werden die angebotenen Pauschalkosten (brutto) für die Angebotstitel: Das Angebot mit den geringsten Gesamtkosten erhält die höchste Punktzahl. Angebote, deren Gesamtinvestitionskosten 100 % oder mehr über den Gesamtinvestitionskosten des günstigsten Angebots liegen, erhalten 0 Punkte. Dazwischen erfolgt die Punktevergabe linear gerundet auf Zwei-Nachkommastellen. 5.1.7. Strategische Auftragsvergabe Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung 5.1.9. Eignungskriterien Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Kriterium: Eignung zur Berufsausübung, Alle Eignungskriterien gem. EEE oder 124 Eigenerklärung Beschreibung: Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn Bewerbergemeinschaftserklärung Verzeichnis Nachunternehmer/Eignungsleihe Verpflichtungserklärung Eignungsleihe 124 Eigenerklärungen zur Eignung Eigenerklärung RU- Sanktionen bei der Vergabe Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen Beschreibung: Eigenerklärung zu einschlägigen Erfahrungen/ einschlägigen Referenzen des Unternehmens aus den letzten acht abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017 bis 2025) oder dem laufenden Geschäftsjahr im Bereich: – Objektplanung und Projektleitung Mindestanforderung: Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz aus dem Bereich Objektplanung – Sportstätten einzureichen. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 5 bzgl. Neubau, Kernsanierung oder Erweiterungs- und Anbau von Sportstätten mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 1.000 qm zum Gegenstand hatten, mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 3,5 Mio. Euro brutto. Die Leistungsphasen 2 bis 4 müssen im oben bezeichneten Referenzzeitraum zwingend abgeschlossen sein. Die Projektleitung muss mindestens über Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 verfügen. – Fachplanung TGA Mindestanforderung: Es ist mindestens eine Referenz aus dem Bereich Fachplanung – TGA vorzulegen. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 5 bzgl. Neubau, Kernsanierung oder Erweiterungs- und Anbau eines Gebäudes mit Anlagengruppen für mechanische und elektrotechnische Gewerke zum Gegenstand hatten, mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 3,5 Mio. Euro brutto. Die Leistungsphasen bis mind. LPH 4 müssen im oben bezeichneten Referenzzeitraum zwingend abgeschlossen sein. jeweils unter Angabe der folgenden Informationen: – Beschreibung des Leistungsgegenstands – Wert des Auftrags – Erbringungszeitpunkt/-zeitraum – Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien voll gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind und die geforderten LPH in dem angegebenen Zeitraum erbracht wurden, andernfalls anteilig. Die einzelnen Kategorien können auch in mehreren 832696-2025 Page 5/12 Referenzen nachgewiesen werden (Mehrfach-nennungen). Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeit-raum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (Sportstätten) erfüllen. Die zu addierenden Refe-renzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunter-nehmer) oder auch von einem Bewerber sein. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wur-den. Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Eintragung in das Handelsregister Beschreibung: Aktueller Handelsregisterauszug oder vergleichbare Bescheinigung bei Unternehmen mit Sitz im Ausland; Mindestanforderung: nicht älter als 6 Wochen (Ausdruck von www.handelsregister.de genügt); auch für Nachunternehmen bei Eignungsleihe bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung: – Bauunternehmen / Totalunternehmen Mindestanforderung: Es ist mindestens eine vergleichbare Referenz aus dem Bereich Sportstätten vorzulegen. Als vergleichbar werden Referenzen angesehen, die die Erbringung der Leistung Neubau, Kernsanierung oder Erweiterungs- und Anbau von Sportstätten mit einer Bruttogeschossfläche von mehr als 1.000 qm als Totalunternehmer, Generalunternehmer, ÖPP-Partner oder als Auftragnehmer im Schlüsselfertigbau zum Gegenstand hatten, mit Bauwerkskosten (KG 300 und 400 nach DIN 276) in Höhe von mindestens 5 Mio. Euro brutto. jeweils unter Angabe der folgenden Informationen: – Beschreibung des Leistungsgegenstands – Wert des Auftrags – Erbringungszeitpunkt/-zeitraum – Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktdaten Die eingereichten Referenzen werden in allen Kategorien voll gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind und die geforderten LPH in dem angegebenen Zeitraum erbracht wurden, andernfalls anteilig. Die einzelnen Kategorien können auch in mehreren Referenzen nachgewiesen werden (Mehrfach-nennungen). Dabei müssen die Referenzen jeweils die übrigen Mindestanforderungen (Leistungszeit-raum) und die Kriterien spezifischen Anforderungen (Sportstätten) erfüllen. Die zu addierenden Refe-renzen können von unterschiedlichen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft (bzw. Nachunter-nehmer) oder auch von einem Bewerber sein. Referenzen aus früheren Tätigkeiten werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers oder Auftraggebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position erbracht wur-den. Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrags benannt oder beschrieben sind. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen Beschreibung: – technische Fachkräfte im Bereich Objektplanung (Dipl.-Ing. Uni/FH/ TH o.ä., Master oder Bachelor Architektur, Städtebau oder vergleichbar in Vollzeitäquivalenten), wobei mindestens ein Mitarbeiter über eine Bauvorlageberechtigung verfügen muss. Die Bauvorlageberechtigung ist gesondert durch Bescheinigung der Architektenkammer oder auf andere Art nachzuweisen.) – technische Fachkräfte im Bereich Fachplanung TA (Dipl.-Ing. Uni /TH/FH o.ä., Master oder Bachelor Versorgungstechnik oder vergleichbar sowie sonstige MA 832696-2025 Page 6/12 wie z.B. Master, Bachelor, Techniker, Meister, die aufgrund ihrer Erfahrung und Qualifikation mit Führungsaufgaben betraut sind; einschl. nachweislich zur Verfügung stehender freier Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten) – technische Fachkräfte im Bereich Bauen (Dipl. Ing. Uni /FH o.ä., Master oder Bachelor Architektur, Bauingenieurwesen oder gleichwertig sowie Techniker, Meister und gewerbliche Mitarbeiter (z.B. Handwerker, Baustellenpersonal) einschl. nachweislich zur Verfügung stehender freier Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten) Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung Beschreibung: Nachweise Haftpflichtversicherungen – Von Fachplanern ist im Falle der Beauftragung der Nachweis zu Haftpflichtversicherungen mit Deckungssummen je Schadensereignis in Höhe von 3.000.000 EUR für Personenschäden und 300.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden zu erbringen. – Für Bauleistungen ist im Falle der Beauftragung der Nachweis zu Haftpflichtversicherungen mit Deckungssummen je Schadensereignis in Höhe von 7.000.000 EUR für Personenschä-den, 3.000.000 EUR für Sach- und 250.000 EUR für Vermögensschäden zu erbringen. Die Nachweise werden durch Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherungen mit den o.g. genannten Deckungssummen bereitgestellt. Ist das nicht der Fall, hat der Bieter den Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen, zu erfolgen. Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen Beschreibung: Es werden nur Teilnahmeanträge von Bewerbern berücksichtigt, die die für die Erfüllung der Verpflichtungen aus dem Auftrag erforderliche Eignung gemäß §§ 122 ff. GWB, 42 ff. VgV besitzen. Die Bewerber müssen ihre Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie ihre technische und berufliche Leistungsfähigkeit nachweisen. Bei Bewerbungen von Bewerber- /Bietergemeinschaften müssen die geforderten Nachweise und Kriterien gemeinsam erfüllt sein (z.B. Zusammenrechnung der Referenzen); die Leistungsfähigkeit einzelner Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft reicht als Nachweis allerdings nur aus, sofern dieses Mitglied nach der internen Arbeitsverteilung für die Durchführung der relevanten Leistungen überwiegend zuständig sein soll. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend §§ 123 und124 GWB ist für jedes Mitglied der Bewerber-/ Bietergemeinschaft gesondert zu erklären. Beabsichtigt der Bewerber, sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten zu berufen (Eignungsleihe i.S.v. § 47 VgV; z.B. durch Berufung auf ein verbundenes Unternehmen oder einen Nachunternehmer), so ist in diesen Fällen die Leistungsfähigkeit des Dritten durch Vorlage der entsprechenden Nachweise darzulegen. Darüber hinaus ist die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer vorzulegen. Die Formblätter für die Bewerber-/Bietergemeinschaft und für die Eignungsleihe (Verpflichtungserklärung) sind zu unterschreiben und als Scan hochzuladen; die Vergabestelle behält sich vor, das Original ggf. nachzufordern. Ausländische Bewerber haben statt der etwa geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften des Herkunftslandes vorzulegen. Auf die Möglichkeit der Übermittlung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) als (vorläufiger) Nachweis der Eignung gemäß § 50 VgV wird hingewiesen. Es werden von den Bewerbern über die bei konkreten Kriterien (Punkt 5.1.9) bereits benannten Unterlagen die folgenden Unterlagen, Erklärungen und Nachweise gefordert; im Übrigen wird auf die Auflistung der einzureichenden Unterlagen im Anschreiben verwiesen: Folgende allgemeine Eigenerklärungen sind auf den zur Verfügung gestellten Formblättern über die Vergabeplattform elektronisch hochzuladen (Unterschriften werden grundsätzlich ersetzt durch die ordnungsgemäße Einreichung in Textform gemäß § 126b BGB; besondere Anforderungen auf einzelnen Formblättern sind zu beachten): – Formblatt 832696-2025 Page 7/12 Teilnahmeantrag – Verpflichtungserklärung Tariftreue-Mindestlohn (sofern nicht bereits in einem Präqualifikationsregisterhinterlegt) – Eigenerklärung EU- Russland-Sanktionen bei der Vergabe – Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags als Bewerbergemeinschaft: Formblatt „ Bewerbergemeinschaft” – Bei Abgabe eines Teilnahmeantrags mit Nachunternehmerleistungen bei Eignungsleihe: Formblatt „Verzeichnis Nachunternehmer /Eignungsleihe”, im Falle der Eignungsleihe zusätzlich das Formblatt „Verpflichtungserklärung Eignungsleihe” – Wenn vorhanden, Vorlage eines Präqualifizierungszertifikats — Wenn keine Präqualifizierung vorliegt, Vorlage des Formblatts 124 Eigenerklärung Eignungskriterien für den Zugang zur nächsten Stufe Nach erfolgter Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge werden 3 Bewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Sollte eine Pattsituation bei Qualifikation bei mehr als 3 Bietern bestehen, entscheidet das Los. Alle anderen Bewerber werden im weiteren Auswahlverfahren nicht berücksichtigt. Eignungskriterien und Gewichtung: In jeder Referenzkategorie ist mindestens eine Referenz, welche die Mindestanforderungen erfüllt, vorzuweisen. Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt: Ja Höchstzahl und Beschreibung: In der zweiten Stufe, dem Verhandlungsverfahren, wird das Verfahren nur noch mit den am Ende der Teilnahmewettbewerbs ausgewählten 3 Bewerbern weitergeführt. Diese erhalten die Aufforderung zur Angebotsabgabe mit den entsprechenden weiteren Erläuterungen und geben ihre Erstangebote ab. Diese werden anhand der festgelegten Zuschlagskriterien bewertet. Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister Beschreibung: – Nachweis der Erlaubnis zur Berufsausübung je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bieter niedergelassen ist, entweder durch die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch sonstigen Nachweis über die erlaubte Berufsausübung. – Aussagekräftige Unternehmensdarstellung unter Angabe der Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens sowie einer kurzen Beschreibung des Tätigkeitsbereichs und der Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung. Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben 5.1.10. Zuschlagskriterien Kriterium: Art: Preis Beschreibung: Preis 50 % = 100 Punkte Kriterium: Art: Qualität Beschreibung: Qualität 50 % = 100 Punkte 5.1.11.
Techniken:
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem Elektronische Auktion: nein 5.1.16.
Weitere Informationen:
Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Informationen über die Überprüfungsfristen: Sieht sich ein Bewerber oder Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen beim Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber dem Auftraggeber geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2, 3 GWB).Teilt der Auftraggeber dem Bewerber oder Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, oder bleibt er untätig, so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 832696-2025 Page 9/12 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf bei elektronischer Übermittlung erst 10 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den Auftraggeber. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB dem Auftraggeber durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Auftragserteilung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Submissionsstelle beim Revisionsamt des Landkreises Darmstadt-Dieburg Organisation, die Angebote bearbeitet: Eigenbetrieb Da-Di-Werk -Gebäudemanagement- 8.
© Europäische Union, 1998–2025, https://ted.europa.eu
Kontaktdaten:
Offizielle Bezeichnung des Beschaffers:
Eigenbetrieb Da-Di-Werk -Gebäudemanagement-
Erfüllungsort:
Am Hintergraben 28
64404 Bickenbach
Link zu Auftragsunterlagen:
https://www.subreport.de/E66669835
Beschaffer E-Mail:
zavs@ladadi.de
Beschaffer Rechtsform:
Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung
Beschaffer Tätigkeit:
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Bedingungen für die Auftragsvergabe:
Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E66669835 Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 12/01/2026 11:20:00 (UTC+01: 00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich gemäß § 56 VgV vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise) nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Fordert der Auftraggeber Angaben, Erklärungen oder Nachweise nach, sind diese vom Bewerber/Bieter an die die Erklärung anfordernde Stelle des Auftraggebers zu übermitteln (sofern in der Nachforderung nicht ausdrücklich anders bestimmt). Die Bewerber/Bieter können sich auf eine solche Nachforderung aber nicht verlassen. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich Aufträge werden elektronisch erteilt: nein Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja 5.1.15.
Organisationen:
Offizielle Bezeichnung: Zentrale Auftragsvergabestelle-Kreisausschuss des Landkreises Darmstadt-Dieburg Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00002636 Postanschrift: Jägertorstr. 207 Stadt: Darmstadt Postleitzahl: 64289 Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711) Land: Deutschland E-Mail: zavs@ladadi.de Telefon: +4961518811600 Internetadresse: http://www.ladadi.de Rollen dieser Organisation: Beschaffungsdienstleister 8.1.
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt Registrierungsnummer: 061511126603 Stadt: Darmstadt Postleitzahl: 64283 Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711) Land: Deutschland E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de Telefon: +49 6151126603 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle 832696-2025 Page 10/12 Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt 8.1.
Offizielle Bezeichnung: Submissionsstelle beim Revisionsamt des Landkreises Darmstadt- Dieburg Registrierungsnummer: 00002636 Stadt: Darmstadt Postleitzahl: 64289 Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711) Land: Deutschland E-Mail: submissionsstelle@ladadi.de Telefon: +4961518812011 Rollen dieser Organisation: Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt 8.1.
Offizielle Bezeichnung: Eigenbetrieb Da-Di-Werk -Gebäudemanagement- Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00002636 Postanschrift: Jägertrostraße 207 Stadt: Darmstadt Postleitzahl: 64289 Land, Gliederung (NUTS): Darmstadt, Kreisfreie Stadt (DE711) Land: Deutschland E-Mail: zavs@ladadi.de Telefon: +4961518811600 Rollen dieser Organisation: Beschaffer Organisation, die Angebote bearbeitet 8.1. ORG-0005 Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI) Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53119 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: noreply.esender_hub@bescha.bund.de Telefon: +49228996100 Rollen dieser Organisation: TED eSender
Los:
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