Art des Auftrags:

Bauleistung

Haupteinstufung (cpv):

45247220 Bau von Wehren

Zusätzliche Einstufung (cpv):

45000000 Bauarbeiten

Erfüllungsort:

Faulbach

Verfahrensart:

Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum

Beschreibung:

Bei dem Auftrag handelt es sich um die Grundinstandsetzung von sechs Mainwehren. Die sechs Wehranlagen Erlabrunn, Harrbach, Steinbach, Rothenfels, Faulbach und Freudenberg, welche zwischen 1934 und 1939 in Betrieb genommen wurden, befinden sich alters- und betriebsbedingt in einem Zustand, der eine tiefgreifende Grundinstandsetzung an sämtlichen Baugruppen erforderlich macht. Ziel der Maßnahmen ist es, die sechs Wehranlagen in einen dauerhaften und betriebssicheren Zustand zu versetzen, der weitgehend einem Neubau entspricht.

Geeignet für kleine und mittlere Unternehmen:

nein

Frist für den Eingang der Angebote:

Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen:

Beginn der Ausführung:

Ende der Ausführung:

Allgemeine Informationen:

Zusätzliche Informationen: Das Projekt Grundinstandsetzung 6 Mainwehre besteht aus 4 Losen, die aus technischen Gründen losweise getrennt auf der eVergabe Plattform veröffentlicht werden. Die Benennung der einzelnen Projekte auf der e-Vergabe ist dabei wie folgt gewählt: Grundinstandsetzung 6 Mainwehre Los X (X ist dabei die entsprechende Losnummer). Die maximale Anzahl an Losen, auf die sich beworben werden kann, ist nicht beschränkt. Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU vgv – 2.1.6.

Zusätzliche Informationen:

Das Projekt Grundinstandsetzung 6 Mainwehre besteht aus 4 Losen, die aus technischen Gründen losweise getrennt auf der eVergabe Plattform veröffentlicht werden. Die Benennung der einzelnen Projekte auf der e-Vergabe ist dabei wie folgt gewählt: Grundinstandsetzung 6 Mainwehre Los X (X ist dabei die entsprechende Losnummer). Die maximale Anzahl an Losen, auf die sich beworben werden kann, ist nicht beschränkt.

Ausschlussgründe:

Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: § 123 GWB (Zwingende Ausschlussgründe) sowie § 124 GWB (fakultative Ausschlussgründe) bzw. §6e EU VOB/A – diese werden mittels Formblatt “Eigenerklärung zur Eignung” überprüft”. Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen ist für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft individuell nachzuweisen. 5.

Eignungskriterien:

Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz Beschreibung: Zu § 6a EU Nummer 2c): Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit es Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. Beschreibung: Der Nachweis der Eignung gem. § 6a EU VOB/A kann durch Eigenerklärung gemäß der “Eigenerklärung zur Eignung” und zugehörigen Anlagen oder EEE erbracht werden. Werden im Hinblick auf die Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen (Eignungsleihe), so sind die o.g. Nachweise auch für diese anderen Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sowie auf Verlangen nach § 6d EU Absatz 1 VOB/A den Nachweis in Form einer Verpflichtungserklärung zu erbringen, dass die für den Auftrag erforderlichen Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen. Beabsichtigt der Bieter andere Teile der Leistung (keine Eignungsleihe) von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, ist deren Eignung auf gesondertes Verlangen nachzuweisen sowie entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen. Erfolgt der Nachweis über Eigenerklärung oder EEE, sind auf Verlangen die 816634-2025 Page 3/8 Eigenerklärungen (auch die der anderen Unternehmen) durch Vorlage der in der “Eigenerklärung zur Eignung” genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt “Eigenerklärung zur Eignung” und die zugehörigen Anlagen liegen den Vergabeunterlagen bei. Der geforderte Mindestjahresumsatz in Euro (netto) / Jahr beträgt: 50 Mio. Euro Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung: Allgemeines: Der Nachweis der Eignung gem. § 6a EU VOB/A kann durch Eigenerklärung gemäß der “Eigenerklärung zur Eignung” und zugehörigen Anlagen oder EEE erbracht werden. Werden im Hinblick auf die Eignung die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen (Eignungsleihe), so sind die o.g. Nachweise auch für diese anderen Unternehmen bereits mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Ebenfalls mit dem Teilnahmenantrag ist der Nachweis nach § 6d EU Absatz 1 VOB/A in Form einer Verpflichtungserklärung zu erbringen, dass die für den Auftrag erforderlichen Kapazitäten tatsächlich zur Verfügung stehen. Beabsichtigt der Bieter andere Teile der Leistung (keine Eignungsleihe) von Unterauftragnehmern ausführen zu lassen, ist deren Eignung auf gesondertes Verlangen nachzuweisen sowie entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen. Erfolgt der Nachweis über Eigenerklärung oder EEE, sind auf Verlangen die Eigenerklärungen (auch die der anderen Unternehmen) durch Vorlage der in der “Eigenerklärung zur Eignung” genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen. Das Formblatt “Eigenerklärung zur Eignung” und die zugehörigen Anlagen liegen den Vergabeunterlagen bei. Die Eigenerklärung zur Eignung und zugehörige Anlagen sind insbesondere auszufüllen und einzureichen soweit die geforderten Angaben zu den Referenzen nicht in der Präqualifikation oder der EEE enthalten sind. Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten Beschreibung: Zu § 6a EU Nummer 3a): Angaben über die Ausführung von Leistungen in den letzten bis zu zehn abgeschlossenen Kalenderjahren (Fertigstellung im Zeitraum vom 01.01.2015 bis zum Ablauf der Teilnahmefrist), die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Für die Leistung (A)-(D) ist mind. eine Referenz nachzuweisen. Die Anzahl der Referenzen ist nicht beschränkt. Auf Verlangen hat der Bewerber für alle Referenzen, die gewertet wurden die in der Eigenerklärung zur Eignung genannten Bescheinigungen vorzulegen. Bei Referenzen mit Wichtung gilt zudem: Wird mehr als eine Referenz eingereicht, werden die jeweiligen Bewertungspunkte der einzelnen vergleichbaren und damit wertbaren Referenzen bei jedem Bewerber addiert und es wird dann der Mittelwert mit zwei Nachkommastellen berechnet und mit der Wichtung für die jeweilige Referenz multipliziert. Dies kann bedeuten, dass der Mittelwert eine geringere Punktzahl aufweist als die punkthöchste Referenz. Vergleichbare Leistungen sind wie folgt definiert: – Mit Wichtung: A) Bauleistungen des Massivbaus an Wehranlagen oder vergleichbaren Objekten. Bei der Bauleistung muss es sich um einen Neubau oder eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) handeln. Vergleichbare Objekte sind: Schleuse, Sperrwerk, Wasserkraftanlage oder vergleichbar komplexe Ingenieurbauwerke mit Bezug zu Gewässer mit beweglichen Bauwerksteilen (generell gilt für alle Objekte: Komplexität HOZ IV der Anlage 12.2 HOAI). Wichtung: 50% Punktevergabe erfolgt auf Basis der folgenden Tabelle: + 1 Punkt: Objekt ist eine Wehranlage + 1 Punkt: Baugrubenherstellung, Transport und Einbau großer Teile erfolgte mit Hilfe von Wasserfahrzeugen + 1 Punkt: Abrechnungssumme Massivbau >= 6 Mio. Euro Netto + 1 Punkt: Objekt blieb während der Baudurchführung im Betrieb, dafür waren Provisorien erforderlich 1 Punkt (Anforderung erfüllt): Abrechnungssumme Massivbau >= 3 816634-2025 Page 4/8 Mio. Euro Netto 0 Punkte (Anforderung nicht erfüllt): Abrechnungssumme < 3Mio. Euro Netto B) Bauleistungen des Stahlwasserbaus an Wehranlagen oder vergleichbaren Objekten. Bei der Bauleistung muss es sich um einen Neubau oder eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) handeln. Vergleichbare Objekte sind: Schleuse, Sperrwerk, Wasserkraftanlage oder vergleichbar komplexe Ingenieurbauwerke mit Bezug zu Gewässer mit beweglichen Bauwerksteilen (generell gilt für alle Objekte: Komplexität HOZ IV der Anlage 12.2 HOAI). Wichtung: 50% Punktevergabe erfolgt auf Basis der folgenden Tabelle: + 1 Punkt: Objekt ist eine Wehranlage + 1 Punkt: Transport und Einbau großer Teile erfolgte mit Hilfe von Wasserfahrzeugen + 1 Punkt: Stahlwasserbauverschlüsse bestanden aus mindestens zwei relativ zueinander beweglichen Teilen + 1 Punkt: Abrechnungssumme Stahlwasserbau >= 6 Mio. Euro Netto 1 Punkt (Anforderung erfüllt): Abrechnungssumme Stahlwasserbau >= 3 Mio. Euro Netto 0 Punkte (Anforderung nicht erfüllt): Abrechnungssumme < 3 Mio. Euro Netto - Ohne Wichtung: C) Leistungen über die Erbringung der Objektplanung in Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) nach HOAI bei einer Wehranlage oder einem vergleichbaren Objekt. Bei der Planungsleistung muss es sich um eine Planung für einen Neubau oder eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) handeln. Vergleichbare Objekte sind: Schleuse, Sperrwerk oder vergleichbar komplexe konstruktive Ingenieurbauwerke mit Bezug zu Gewässer mit beweglichen Bauwerksteilen (generell gilt für alle Objekte: Komplexität HOZ IV der Anlage 12.2 HOAI). Mindestanforderung: Abrechnungssumme >= 0,5 Mio. Euro Netto D) Leistungen über die Erbringung der Tragwerksplanung in Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) nach HOAI bei einer Wehranlage oder einem vergleichbaren Objekt. Bei der Planungsleistung muss es sich um eine Planung für einen Neubau oder eine Grundinstandsetzung (einem Neubau gleichwertig) handeln. Vergleichbare Objekte sind: Schleuse, Sperrwerk oder vergleichbar komplexe konstruktive Ingenieurbauwerke mit Bezug zu Gewässer mit beweglichen Bauwerksteilen (generell gilt für alle Objekte: Komplexität HOZ IV der Anlage 12.2 HOAI). Mindestanforderung: Abrechnungssumme >= 0,5 Mio. Euro Netto Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens: Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3 Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5 Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden 5.1.10.

Zuschlagskriterien:

Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, alle Kriterien sind in den Vergabeunterlagen (Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (Formblatt 312-B) sowie Gewichtung der Zuschlagskriterien (Formblatt 313-B und zugehörige Anlagen) aufgeführt. 5.1.11.

Techniken:

Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem Elektronische Auktion: nein 5.1.16.

Weitere Informationen:

Schlichtung und Nachprüfung Überprüfungsstelle: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes – Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Antrag auf Nachprüfung ist gem. § 160 Absatz 3 Nr. 1 bis 4 GWB nur zulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen gerügt hat, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt worden sind, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg Organisation, die Angebote bearbeitet: Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg 8.

© Europäische Union, 1998–2025, https://ted.europa.eu

Kontaktdaten:


Offizielle Bezeichnung des Beschaffers:

Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

Erfüllungsort:

Hockstraße 10

63743 Faulbach

Link zu Auftragsunterlagen:

https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.

Beschaffer E-Mail:

wna-aschaffenburg@wsv.bund.de

Beschaffer Rechtsform:

Zentrale Regierungsbehörde

Beschaffer Tätigkeit:

Allgemeine öffentliche Verwaltung

Bedingungen für die Auftragsvergabe:

Bedingungen für die Einreichung: Elektronische Einreichung: Erforderlich Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=822992 Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 816634-2025 Page 5/8 Elektronischer Katalog: Nicht zulässig Varianten: Nicht zulässig Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 22/01/2026 10:00:00 (UTC+01: 00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können: Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden. Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskrieterien betreffen ist ausgeschlossen. Auftragsbedingungen: Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein Dieses Verfahren fällt unter die Verordnung zu ausländischen Subventionen (FSR) Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich Aufträge werden elektronisch erteilt: ja Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja 5.1.15.

Organisationen:

Offizielle Bezeichnung: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes – Registrierungsnummer: t:0228-94990 Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16 Stadt: Bonn Postleitzahl: 53113 Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22) Land: Deutschland E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Telefon: +49 228-94990 Fax: +49 228-9499163 Rollen dieser Organisation: Überprüfungsstelle 8.1.

Los:


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Von admin